Vitaminbedarf und -Versorgung bei durchschnittlicher Ernährung

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Fallstricken der Vitaminversorgung bei einer üblichen Ernährung mit überwiegendem Kochkostanteil.

Vitamine und ihr Weg über die Nahrung in den Körper

Viele Vitamine reagieren sensibel auf äußere Einflüsse, wie Licht, Hitze, Chemikalien, usw. Daher wird der Gehalt an Vitaminen in Abhängigkeit von der Art der Zubereitung bestimmter vitaminhaltiger Lebensmittel häufig stark vermindert. Durch kurzes Kochen und Einfrieren der Lebensmittel, z.B einer Gemüsesorte, werden die Vitaminkonzentrationen nicht stark beeinflusst. Werden die Nahrungsmittel jedoch zu lange (z.B. länger als 7 Minuten) gekocht oder über längere Zeit eingefroren, kann sich die Vitaminkonzentration in der Nahrung stark vermindern. Negativ wirkt sich zudem aus, wenn die besonders vitaminreichen Teile des Lebensmittels entfernt werden, wie z.B. die äußeren Schichten des Getreidekorns bei der Weißmehlherstellung oder das Schälen eines Apfels oder einer Kartoffel. Hier erfahren Sie welche Früchte besonders vitaminreich sind.

Vitaminmängel durch denaturierte Nahrung und Fehlernährung

Verursacht durch eine einseitige Ernährung vor allem durch Fast Food, welches immer mehr an Einfluss auch auf die deutsche oder allgemein die europäische Gesellschaft gewinnt, treten immer häufiger leichte bis mittelschwere Unterversorgungen an bestimmten Vitaminen auf. Medizinskandal AdipositasEine zusätzliche Zufuhr in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, sollte daher in Betracht gezogen werden. Da diese in der Regel bei einer einseitigen oder unzureichenden Ernährung mit geringer Vitaminzufuhr nützen können, sind sie nicht prinzipiell abzulehnen, wie dies häufig geschieht. Auf eine ausgewogene Ernährung zu achten ist heutzutage recht schwierig geworden. Den Körper in ausreichender Form mit Vitaminen zu versorgen heißt nicht selten die Nahrung komplett umzustellen. Eine Supplementierung mit Nahrungsergänzungsmitteln ist daher öfter nötig, als viele Menschen denken. Wer dazu, aus welchen Gründen auch immer, nicht bereit ist, sollte sich gut überlegen, ob er nicht zusätlich zu seiner derzeitigen Ernährung, bestimmte Nahrungsupplemente (supplementieren = ergänzen) zu sich nehmen sollte. Weiterhin ist zu überlegen, ob man ein Multivitaminpräparat verwendet, oder Nahrungsergänzung direkt auf seine Ernährungsgewohnheiten abstimmt. Isst man z.B. wenig Fleisch, Fisch und Milchprodukte, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Körper zu wenig Vitamin A, B-Vitamine und Vitamin D bekommt, stark an. Ob man zusätzlich noch andere Vitamine zu sich nehmen muss verrät z.B. eine Vitalstoffanalyse.

Nicht nur der Vitamingehalt ist entscheidend

Es ist wichtig, ein Lebensmittel nicht nur allein nach dem Gehalt an Vitaminen zu beurteilen, da zum Beispiel Leber eines der vitaminreichsten Lebensmittel ist, aber auch, je nach Haltungsbedingungen des Tieres, eine hohe Schadstoffbelastung aufweisen kann. Manche Vitamine werden auch im Darm von Bakterien gebildet, allerdings trägt die Menge, im Verhältnis zur Menge, die über die Nahrung aufgenommen wird, fast gar nicht zur Versorgung bei. Mangelzustände kommen noch öfter dann vor, wenn bestimmte Krankheiten vorliegen (Darmerkrankungen, Alkoholismus usw.) oder Medikamente eingenommen werden, die den Bedarf erhöhen oder die Nährstoffaufnahme verschlechtern. Vor allem hier und auch bei Schwangerschaft, Stillzeit und Rekonvaleszenz ist der Bedarf an bestimmten Vitaminen erhöht und die Einnahme der kritischen Vitamine über die Nahrung reicht oft nicht aus und die Zufuhr der Vitamine, die fehlen, sollte, im Hinblick auf die eigene Gesundheit, über die entsprechenden Vitaminpräparate erfolgen.

Nahrungsergänzung kann auch für Gesunde sinnvoll sein

Aber auch bei Gesunden, die eine als allgemein ausgewogen und gesund erachtete Ernährung praktizieren, kann es zu gesundheitsbeeinträchtigenden Unterversorgungen kommen, wovon Raucher eher betroffen sind. Da eine Überversorgung mit Vitaminen bzw. eine Vitaminvergiftung in den allerseltensten Fällen zu erreichen ist, schadet es nicht, eine Zeitlang ein bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Viele Menschen können sich nach einer oder mehreren Wochen der Einnahme besser konzentrieren, fühlen sich wohler und fitter, sind ausgeglichener und weniger müde. Die Aufzählung ließe sich noch um etliche Punkte erweitern. Auffällig ist jedoch, dass bei einer großen Zahl Menschen die Lebensqualität aufgebessert werden konnte. Es kann sich also auch für nicht gesunde Menschen lohnen ein oder mehrere verschiedene Präparate auszuprobieren. Falls man keine Verbesserung verspürt, kann man die Einnahme abbrechen ohne Angst haben zu müssen, Entzugserscheinungen zu entwickeln. Wer widerum eine Verbesserung merkt, kann das betreffende Präparat weiterhin einnehmen und die positive Wirkung, ohne Angst vor irgendwelchen Gefahren oder Nebenwirkungen haben zu müssen, zu seinem Vorteil ausnutzen und genießen.