Was Vitamine sind, was sie bewirken und
wozu sie gut sind:
Vitamine sind lebenswichtige, kohlenstoffhaltige, chemische
Verbindungen, die der Organismus nicht selbst bilden kann. Deshalb
müssen Vitamine in kleinsten Mengen über die Nahrung dem
Körper zugeführt werden. Alle Vitamine übernehmen im
Körper wichtige Funktionen bei diversen Stoffwechselreaktionen.
Ohne Sie würde unser Körper nicht funktionieren. Bei nicht
ausreichender Versorgung mit Vitaminen (Hypovitaminose) über
die Nahrung kommt es, nach dem Aufbrauchen der köpereigenen Vitaminreserven,
zu Fehlern im Stoffwechsel, an dem die Vitamine sehr stark beteiligt
sind. Sind die Vitaminreserven eines bestimmten Vitamins komplett
(Avitaminose) aufgebraucht, kommt es zu schwerwiegenden Krankheiten.
Tritt eine Avitaminose mehrerer Vitamine auf und dem Körper werden
keine Vitamine mehr zugeführt, stirbt der Mensch. Eine Überversorgung
(Hypervitaminose) ist dagegen nur in sehr seltenen Fällen
zu erreichen und auch nur sehr vereinzelt gefährlich. Wenn Sie
mehr über die Wirkung und Funktion der einzelnen Vitamine oder
andere Informationen zu einem bestimmten Vitamin benötigen, so
lesen Sie sich bitte den entsprechenden Text auf dieser Seite durch.
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Vitamine und ihr Weg über die Nahrung
in den Körper
Viele Vitamine reagieren sensibel auf äußere
Einflüsse, wie z.B. Licht, Hitze, Chemikalien, usw. Daher wird
der Gehalt an Vitaminen in Abhängigkeit von der Art der Zubereitung
bestimmter vitaminhaltiger Lebensmittel häufig stark vermindert.
Durch kurzes Kochen und Einfrieren der Lebensmittel, z.B einer Gemüsesorte,
wird die Konzentration der Vitamine in den entsprechenden Lebensmitteln
nicht stark beeinflusst. Werden die Lebensmittel jedoch länger
(z.B. länger als 7 Minuten) gekocht oder über längere
Zeit eingefroren, kann sich die Vitaminkonzentration in der Nahrung
stark vermindern. Negativ wirkt sich zudem aus, wenn die besonders
vitaminreichen Teile des Lebensmittels entfernt werden, wie z.B. die
äußeren Schichten des Getreidekorns bei der Weißmehlherstellung
oder das Schälen eines Apfels oder einer Kartoffel.
Verursacht durch eine einseitige Ernährung vor allem durch Fast
Food, welches immer mehr an Einfluss auch auf die deutsche oder allgemein
die europäische Gesellschaft gewinnt, treten immer häufiger
leichte bis mittelschwere Unterversorgungen an bestimmten Vitaminen
auf.
Eine zusätzliche Zufuhr in Form von Vitaminpräparaten ist
daher öfter nötig als viele Menschen denken. Da diese Präparate
normalerweise harmlos sind und bei einer einseitigen oder unzureichenden
Ernährung mit geringer Vitaminzufuhr, nur nützen können,
sind sie prinzipiell nicht abzulehnen. Auf eine ausgewogene Ernährung
zu achten ist heutzutage recht schwierig geworden. Den Körper
in ausreichender Form mit Vitaminen zu versorgen heißt nicht
selten die Nahrung komplett umzustellen. Wer dazu, aus welchen Gründen
auch immer, nicht bereit ist, sollte sich gut überlegen, ob er
nicht zusätlich zu seiner derzeitigen Ernährung, bestimmte
Nahrungsupplemente (supplementieren=ergänzen) zu sich
nehmen sollte. Weiterhin ist zu überlegen, ob man ein Multivitaminpräparat
verwendet, oder die Präparate direkt auf seine Ernährungsgewohnheiten
abstimmt. Isst man z.B. wenig Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder generell
wenig Tierfleisch und andere Tierprodukte, so steigt die Wahrscheinlichkeit,
dass der Körper zu wenig Vitamin A, B-Vitamine und Vitamin D
bekommt, stark an. Ob man zusätzlich noch andere Vitamine zu
sich nehmen muss verrät z.B. eine Vitalstoffanalyse.
Wichtig ist es jedoch, ein Lebensmittel nicht nur allein nach dem
Gehalt an Vitaminen zu beurteilen, da z.B. Leber wohl eines der vitaminreichsten
Lebensmittel ist, aber auch eine hohe Schadstoffbelastung aufweisen
kann, wenn sie von älteren oder unter schlechten Bedingungen
aufgewachsen Tieren stammt.
Manche Vitamine werden auch im Darm von Bakterien gebildet, allerdings
trägt die Menge, im Verhältnis zur Menge, die über
die Nahrung aufgenommen wird, fast gar nicht zur Versorgung bei. Mangelzustände
kommen noch öfter dann vor, wenn bestimmte Krankheiten vorliegen
(Darmerkrankungen, Alkoholismus, usw.) oder Medikamente eingenommen
werden, die den Bedarf erhöhen oder die Aufnahme aus den Lebensmitteln
verschlechtern. Vor allem hier und auch bei Schwangerschaft, Stillzeit
und Rekonvaleszenz ist der Bedarf an bestimmten Vitaminen erhöht
und die Einnahme der kritischen Vitamine über die Nahrung reicht
oft nicht aus und die Zufuhr der Vitamine, die fehlen, sollte, im
Hinblick auf die eigene Gesundheit, über die entsprechenden Vitaminpräparate
erfolgen.
Aber auch bei "Normalsterblichen" mit "normaler"
Ernährung kann es zu, dann jedoch meist harmlosen, also nicht
so stark ausgeprägten Unterversorgungen kommen, wovon Raucher
jedoch viel öfter betroffen sind. Da eine Überversorgung
mit Vitaminen bzw. eine Vitaminvergiftung in den allerseltensten Fällen
zu erreichen ist, kann es nicht schaden einfach mal ein bestimmtes
Vitaminpräparat, z.B. ein Multivitaminpräparat, auszuprobieren
oder ein, auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenes Präparat
zu testen. Viele Menschen können sich nach einer oder mehreren
Wochen der Einnahme besser konzentrieren, fühlen sich wohler
und fitter, sind ausgeglichener, sind weniger oft müde... Die
Aufzählung ließe sich noch um etliche Punkte erweitern.
Auffällig ist jedoch, dass bei einer großen Zahl Menschen
das Lebensgefühl aufgebessert werden konnte. Es lohnt sich also
allemal auch für nicht kranke Menschen ein oder mehrere verschiedene,
oder bestenfalls ein "maßgeschneidertes" Präparat,
auszuprobieren. Falls man keine Verbesserung verspürt, kann man
immernoch die Einnahme abbrechen ohne Angst vor irgendwelchen Entzugserscheinungen
oder sonstigem zu haben. Wer widerum eine Verbesserung merkt, kann
das betreffende Präparat weiterhin einnehmen und die positive
Wirkung, ohne Angst vor irgendwelchen Gefahren oder Nebenwirkungen
haben zu müssen, zu seinem Vorteil ausnutzen und genießen.
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Worauf Vegetarier und Veganer achten müssen:
Vegetarier müssen alle Vitamine, die nur oder nur
in ausreichender Dosis in tierischem Fleisch oder Fisch enthalten
sind aus anderen Nahrungsquellen beziehen. So sind z.B. Vitamin A,
Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12 und Vitamin D größtenteils
in tierischen Produkten enthalten und stehen daher Vegetariern fast
immer in ungenügender Form zur Verfügung.
Vegetarier sollten also darauf achten, dass sie den täglichen
Bedarf dieser Vitamine vollständig decken, bestenfalls sogar
um ein wenig überschreiten, da die DGE die Mindestwerte ja wahrscheinlich
ziemlich gering hält. Dies ist z.B. durch Vitamin B-Komplex-Präpatate
gut zu erreichen, wobei bei der Einnahme eins solchen Supplementes
immer noch Vitamin A und Vitamin D im Körper in ungenügender
Konzentration vorhanden sind. Ein entsprechendes Supplement, das diese
Vitamine dem Körper zufügt wird empfohlen.
Veganer sollten dieselben Vitamine wie Vegetarier in noch, um ein
Vielfaches erhöhter Dosierung, ergänzend zu der "normalen"
Nahrung dem Körper durch entsprechende, teils individuell auf
die einzelne Person abgestimmte, Präparate zuführen. Veganern
fehlt es normalerweise an relativ vielen Vitaminen in ausreichender
Dosis.
So sind Vitamin A, Vitamin B2, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin B11,
Vitamin B12 und Vitamin D bei Veganern sehr häufig Mangelware.
Veganern bleibt so gut wie immer nichts anderes über, als die
entsprechenden Vitamine über Nahrungsergänzungspräparate
zu sich zu nehmen oder eine, mitunter starke, Beeinträchtigung
der Gesundheit in Kauf zu nehmen.
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Natürliche Vitaminpräparate
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Vitamin A
Vitamin A, entdeckt im Jahr 1909, trägt
den chemischen Namen Retinol und kommt in Lebensmitteln wie
Leber Lebertran und Fisch vor. Der tägliche Bedarf an Vitamin
A beträgt 1,1 mg. Retinol/Vitamin A kann auch aus dem Provitamin
Beta Carotin, welches besonders in Karotten und Paprika enthalten
ist.
Im Körper übernimmt Vitamin A Aufgaben, die mit dem Sehprozess
verbunden sind. So ist es am Zellwachstum von Epithelzellen und vor
allem auch der Zellen der Hornhaut des Auges beteiligt.
Bei Unterversorgung mit Vitamin A (A-Hypovitaminose oder schwerwiegender
A-Avitaminose=völliges Fehlen des Retionols) können
Nachtblindheit und Hornhauttrübungen (Keratomalazie) auftreten.
Chemische Formeln des Retinols (Vitamin A):
- Strukturformel:

- Summenformel: C14(CH3)5CH2OH
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Nahrungsergänzungsmittel
mit 8.300 I.E. natürlichem Vitamin-A-Äquivalent je Kapsel
Vitamin B1
Thiamin, umgangssprachlich Vitamin B1
genannt wurde im Jahr 1897 entdeckt. Der durchschnittliche Tagesbedarf
an Vitamin B1 liegt bei 1,2 mg. In der Natur kommt Thiamin/Vitamin
B1 hauptsächlich in Reiskörnern, Leber und Weizenkeimen
vor.
Vitamin B1 ist ein Co-Enzym, das verschiedene Spaltungsvorgänge
im Kohlenstoff-Stoffwechsel katalysiert.
Mangelerscheinungen, hervorgerufen durch eine Unterversorgung mit
Vitamin B1 (B1-Hypovitaminose oder im schlimmsten Fall B1-Avitaminose
--> völliges Fehlen von Vitamin B1) sind Nervenentzündungen
(Beriberi), Muskelschwund, Herzschwäche und Veränderungen
des zentralen Nervensystems (Das Zentralnervensystem umfasst alle
Neuronen des Gehirns und Rückenmarks)
Chemische Formeln des Thiamins (Vitamin B1):
- Strukturformel:

- Summenformel: C12H17ClN4OS
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Nahrungsergänzungsmittel
mit 250 mg natürlichem Vitamin B1 je Tablette
Vitamin B2
Vitamin B2, von Chemikern Riboflavin genannt,
wurde im Jahr 1920 entdeckt. Es ist in Leber, Bierhefe und Leberwurst
enthalten. Der tägliche Bedarf an Vitamin B2 ist im Durchschnitt
mit 1,4 mg gedeckt.
Da Riboflavin (Vitamin B2) leicht reduziert bzw. oxidiert werden kann,
ist es im Körper an verschiedenen Reduktions- und Oxidations-Reaktionen
im beteiligt.
Bei einer Unterversorgung mit Vitamin B2 (B2-Hypovitaminose)
können Gesichtsdermatitis und Bindehautentzündung auftreten.
Chemische Formeln des Riboflavins (Vitamin
B2):
- Strukturformel:

- Summenformel: C17H20N4O6
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Nahrungsergänzungsmittel
mit 100 mg natürlichem Vitamin B2 à Tablette
Vitamin B3
Niacin, mit den Trivialnamen Vitamin B3
sowie Nikotinsäure, wurde 1936 entdeckt. Täglich
sollte man mindestens 17 mg des Vitamins zu sich nehmen. Nikotinsäure
kommt in Champignons, Puten- und Rindfleisch vor. Außerdem kann
es aus der Aminosäure Tryptophan synthetisiert (hergestellt)
werden, welche in Nüssen, Eidotter und Leber enthalten ist.
Vitamin B3 ist ein wichtiger Baustein des NAD (NAD=Nicotin-Adenin-Dinucleotid.
NAD spielt eine entscheidende Rolle bei der Energiegewinnung in der
Zelle).
Bei einer Vitamin-B3-Unterversorgung (B3-Hypovitaminose) kommt
es zur so genannten Pellagra, welche durch eine Entzündung der
lichtexponierten Haut (Dermatitis) gekennzeichnet ist. Weiterhin
können degenerative Veränderungen (Rückbildungen)
des Gehirns (auch Demenz genannt) sowie Verdauungsstörungen
(Diarrhöe) entwickelt werden.
Chemische Formeln des Niacins (Vitamin B3):
- Strukturformel:

- Summenformel: C6H5NO2
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Nahrungsergänzungsmittel
mit 100 mg natürlichem Niacin je Tablette
Vitamin B5
Mit chemischem Namen heißt Vitamin B5 Pantothensäure.
Vitamin B5 wurde 1931 entdeckt und der Tagesbedarf an diesem Vitamin
ist mit mindestens 6 mg gedeckt. In Eiern, Sonnenblumenkernen und
Leber kommt der lebenswichtig Stoff in der Natur vor.
Die Pantothensäure/Vitamin B5 ist am Stoffwechsel beteiligt,
indem es einen Bestandteil des so genannten Co-Enzyms A bildet. Ebenso
ist Vitamin B5 beteiligt am Auf- und Abbau von Kohlehydraten, Fetten,
Aminosäuren und an der Synthese von Cholesterin. Auch an der
Synthese von Stereoidhormonen ist Vitamin B5 maßgeblich beteiligt.
Mangel an Pantothensäure (B5-Hypovitaminose) kann zu Schlaflosigkeit,
Müdigkeit, Depressionen, tauben oder schmerzenden Muskeln, Immunschwächen,
Anämie und Magenschmerzen führen.
Chemische Formeln der Pantothensäure (Vitamin
B5):
- Strukturformel:

- Summenformel: C9H16NO5
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Nahrungsergänzungsmittel
mit 200 mg Pantothensäure pro Tablette
Vitamin B6
Vitamin B6 oder Pyridoxin, entdeckt im
Jahr 1934, sollte täglich in einer Menge von 1,5 mg , wie auch
alle anderen Vitamine, durch Nahrung oder bestimmte Nahrungsergänzungspräparate,
aufgenommen werden. Enthalten ist es in höheren Konzentrationen
in folgenden Lebensmitteln: Sardinen, Lachs, Pflanzenkeime und Leber.
Vitamin B6 ist wichtig für den Körper, da es am Aminosäure-Stoffwechsel
(Aminosäuren sind Säuren, aus denen Proteine, also z.B.
alle möglichen Enzyme im Körper gebildet werden) beteiligt
ist.
Zu Mangelerscheinungen, verursacht durch eine Pyridoxin-Unterversorgung
(Hypovitaminose) ist relativ selten, da es in vielen Nahrungsmitteln
enthalten ist. Kommt es trotzdem zu einer Unterversorgung treten Symptome
wie Krämpfe ähnlich Epilepsie-Anfällen, Anämien,
Nervenentzündungen und Hauterkrankungen auf.
Chemische Formeln des Pyridoxins (Vitamin B6):
- Strukturformel:

- Summenformel: C8H10NO3
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Ergänzungsmittel
mit 25 mg Pyridoxin je Tablette
Vitamin B11
Folat ist der chemische Name des umgangssprachlich
unter Vitamin B11 bekannten Stoffes, der außerdem auch
Folsäure genannt wird. Die Folsäure wurde 1941 entdeckt
und ihr Tagesbedarf beträgt 400 µg. Vor allem in Hefe,
Leber, Blattgemüse und Kuhmilch ist das wichtige Vitamin B11
enthalten.
Bei der Bildung von Nucleinsäuren (kleine Bausteine der DNA,
durch welche das Erbgut der Lebewesen codiert ist. Die verschiedenen
Nucleinsäuren stellen die Variablen in den DNA-Sequenzen dar.)
und der Blutbildung ist Folat unentbehrlich. So sind folgende Mangelerscheinungen
(B11-Hypovitaminose), wie megalozytäre Anämie (megalozytäre
Anämie ist eine weitere Form der Blutarmut, die von der, z.B
durch einen Vitamin-B12-Mangel verursachten, perniziösen Anämie
nicht zu unterscheiden ist) und Missbildungen des zentralen Nervensystems
des Phötus während der Schwangerschaft, so genannte Neuralrohrdefekte,
direkt mit einer Folat-Unterversorgung in Zusammenhang zu bringen.
Chemische Formeln des Folats (Vitamin B11):
- Strukturformel:

- Summenformel: C19H14N7O6
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Supplement
mit 400 µg Folsäure à Tablette
Vitamin B12
Vitamin B12 trägt die chemische Bezeichnung
Cobalamin und wurde im Jahr 1926 entdeckt. Empfohlen ist die
tägliche Aufnahme von 3 µg. Vitamin B12 ist ausschließlich
(bis auf die Pflanze Sanddorn) in tierischen Produkten enthalten,
vor allem aber in Camembert, Leber, Lachs (Vorsicht: Vegetarier
und vor allem Veganer sollten über die Einnahme von entsprechenden
Vitamin-B-Präparaten nachdenken, empfehlenswert ist hier ein
Vitamin-B-Komplex-Präparat).
Cyanocobalamin ist an vielen Fett-, Nukleinsäure- und Kohlenhydrat-Stoffwechselreaktionen
beteiligt. (Nukleinsäuren sind Hauptbestandteile der DNA,
also des Stoffes auf dem die Gene kodiert sind, wodurch er die Informationen
aller erblich bedingten Merkmale eines Lebewesens, wie z.B. die Haarfarbe
vorgibt). Vor allem aber für die Erythropoese (also der
Bildung roter Blutkörperchen) ist Vitamin B12 unentbehrlich.
Eine Vitamin-B12-Hypovitaminose (Unterversorgung) geht mit
perniziöser Anämie einher. (Bei perniziöser Anämie
entstehen anstatt der normalen Erythrozyten - also roten Blutkörperchen
- so genannte Megalozyten, bei deren Bildung zahlreiche Zellteilungsschritte
unterbleiben, wodurch sie nicht richtig ausgebildet sind und im Vergleich
zu normalen roten Blutkörperchen zu viel Hämoglobin enthalten.
Durch diese Veränderungen der Stoffwechselprozesse ist die Zahl
der ins Blut abgegebenen Blutkörperchen vermindert und es kommt
zu Blutarmut -> Anämie).
Chemische Formeln des Cyanocobalamins (Vitamin
B12):
- Strukturformel:

- Summenformel: C63H88N14O14PCo
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Nahrungsergänzungsmittel
mit 1.000 µg natürlichem Vitamin B12 je Tablette
Vitamin C
Vitamin C oder chemisch Ascorbinsäure
genannt, wurde 1912 entdeckt. Der Tagesbedarf an Vitamin C beträgt
durchschnittlich 100 mg. Enthalten ist Ascorbinsäure in Obst
und Gemüse, besonders reichlich jedoch in Sanddorn, Paprika,
Hagebutten und Zitrusfrüchten.
Vitamin C kann schnell reversibel (umkehrbar) oxidiert und
reduziert werden und ist deshalb ein wichtiges Redox-Agens vieler
Reaktionen im Stoffwechsel. Ascorbinsäure/Vitamin C unterstützt
die Bildung von Hormonen in den Nebennieren, hilft bei der Kollagenbildung
und regt die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) zu Wachstum und Teilung an.
Weiterhin dichtet es Kapillaren (sehr feine Verästelungen
der Blutgefäße) ab, bringt viele Metallionen (z.B.
das Eisen-Kation, benötigt für die Bildung des Hämoglobins)
in eine für den Körper verwendbare Form.
Eine Mangelerscheinung bei C-Hypovitaminose (Unterversorgung)
ist Skorbut, eine Krankheit, die durch Zahnausfall, Müdigkeit,
Blutungen, Infektanfälligkeit und Muskelschwäche gekennzeichnet
ist.
Chemische Formeln der Ascorbinsäure (Vitamin
C):
- Strukturformel:

- Summenformel: C6H7O6
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Nahrungsergänzungsmittel
mit 500 mg gepufferter Ascorbinsäure pro Tablette
Vitamin D
Vitamin D besitzt den chemischen Namen Calciferol
und ist seit dem Jahre 1918 bekannt. Täglich sollte man 5 µg
Vitamin D zu sich nehmen. Calciferol kommt in Fischleber, tierischem
Fettgewebe, Lebertran und Eiern vor. Anders als bei allen anderen
Vitaminen, kann der Körper Vitamin D aus Cholesterin selbst herstellen.
Aus Cholesterin wird in der Haut unter UV-Einstrahlung, welches die
Reaktion in Gang setzt, eine Vorstufe des Vitamin D synthetisiert
(gebildet), welche dann in Niere und Leber in die wirksame
Form umgewandelt wird. Im Sommer reicht dazu ca. eine halbe Stunde
Sonneneinstrahlung täglich. Im Winter ist jedoch, zumindest in
unseren Breitengraden, eine Versorgung des Körpers mit Vitamin
D über die Nahrung nötig.
Calciferol/Vitamin D hilft u.a. beim Knochenaufbau, indem es
auf den Kalzium-Stoffwechsel wirkt und so den Kalziumspiegel im Blut
erhöht.
Mangelerscheinungen bei einer Unterversorgung mit Vitamin D (D-Hypovitaminose)
sind vor allem eine abnorme Weichheit der Knochen, wodurch bei Erwachsenen
Osteoperose und bei Kindern Rachitis (Knochenverbiegungen)
auftreten.
Chemische Formeln des Calciferols (Vitamin
D):
- Strukturformel:

- Summenformel: C27H18O
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Supplement
mit 200 I.E. Cholecalciferol à Tablette
Vitamin E
Tocopherol, besser bekannt als Vitamin E,
wurde 1922 entdeckt. Der Tagesbedarf wird von der DGE als gedeckt
angesehen. Vitamin E kommt in der Natur hauptsächlich in Getreidekeimen,
Blattgemüse und Pflanzenölen vor.
Viel ist über Tocopherol/Vitamin E bisher noch nicht bekannt.
Sehr wahrscheinlich fungiert es im Körper jedoch als Antioxidans
(Antioxidanzien verhindern die Bildung freier Radikale im Körper.
Freie Radikale sind Atome, denen ein Elektron aus der Außenschale
fehlt.)
Bei manchen Tieren übernimmt Vitamin E Aufgaben in der Steuerung
der Keimdrüsen und wird daher auch Antisterilitätsvitamin
genannt.
Mangelerscheinungen sind beim Menschen bisher nicht bekannt.
Chemische Formeln des Tocopherols (Vitamin
E):
- Strukturformel:

- Summenformel: C29H50O2
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Supplement
mit 200 I.E. E-Vitamin-Gammakomplex je Kapsel
"Vitamin H"
Die Bezeichnung "Vitamin H" existiert
korrekterweise nicht, statt dessen nennt man dieses Vitamin Biotin.
Im Jahre 1931 entdeckt, ist Biotin eines der wichtigsten Stoffe, die
der Mensch über die Nahrung zu sich nehmen muss. Der tägliche
Bedarf an Vitamin H ist mit ca. 60 µg gedeckt. Vitamin H ist
in fast allen tierischen und pflanzlichen Zellen vorhanden. Besonders
reichlich jedoch in Hefe, Eigelb und Leber.
Biotin/Vitamin H übernimmt im Körper eine wichtige Funktion
in vielen Stoffwechselreaktionen, indem es Kohlenstoffgruppen von
einem Reagens auf ein anderes überträgt. So ist Vitamin
H besonders für die Haut- und Haarbildung untentbehrlich.
Daher ergeben sich auch Mangelerscheinungen wie Bindehautentzüngungen,
Entzündungen der Haut und Haarausfall.
Chemische Formeln des Biotins ("Vitamin
H"):
- Strukturformel:

- Summenformel: C10H16N2O3S
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Ergänzungsmittel
mit 300 µg Biotin à Tablette
Vitamin K
Phyllochinon, besser bekannt unter dem Namen
Vitamin K, wurde 1929 entdeckt. Die DGE hat den Bedarf an Vitamin
K auf ca. 80 µg pro Tag geschätzt. Phyllochinon kommt in
Blattgemüse und besonders in Kohlsorten vor.
Phyllochinon wird Vitamin K genannt, da es eine ausgleichende Wirkung
auf die Blutgerinnung hat (und damit das Koagulations-Vitamin
ist). Vitamin K wirkt sich auf die Blutgerinnung aus, indem es
sie beschleunigt, das heißt eine frühere Gerinnung ermöglicht.
Phyllochinon/Vitamin K hat eine therapeutische Anwendung z.B. bei
Marcumar©-Patienten. Marcumar© ist ein Medikament, das die
Blutgerinnung verlangsamt, indem es das Blutserum verdünnt. Vitamin
K oder Phyllochinon hebt diesen Effekt auf, da es den Blutgerinnungs-Faktor
erhöht und das Blut so schneller gerinnen lässt. Haben Marcumar©-Patienten
oder andere Patienten mit erniedrigtem Gerinnungsfaktor (z.B. Bluter)
eine offene Wunde aus der Blut ausströmt, ohne dass das Blut
gerinnt und so Verblutungsgefahr besteht, bekommen die entsprechenden
Patienten Vitamin K zugeführt, das die Blutgerinnung beschleunigt
und so ein Verbluten vorbeugt.
Da Vitamin K fast zu 50%, durch Bakterien, im Darm gebildet wird,
ist ein Mangel eher selten. Kommt es aber zu einem Mangel an Vitamin
K, tritt eine Verlängerung der Blutgerinnung ein. Bei Säuglingen
kann es zu Hirnblutungen kommen. Verdauungsstörungen, chronische
Lebererkrankungen und Blutungen in verschiedenen Geweben und Organen,
wie beispielsweise an der Nasenschleimhaut, im Magen-Darm-Trakt und
in der Muskulatur, sind möglich.
Chemische Formeln des Phyllochinons (Vitamin
K):
- Strukturformel:

- Summenformel: C31H46O2
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Nahrungsergänzungsmittel
mit 100 µg Phyllochinon je Tablette
Falls Ihnen auf dieser Stelle wichtige Informationen
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haben, schreiben Sie bitte an: info@vitamine-lexikon.de.