Kurzinfos über alle Vitamine

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Vitamine


Vitamin A

Vitamin A, entdeckt im Jahr 1909, trägt den chemischen Namen Retinol und kommt in Lebensmitteln wie Leber Lebertran und Fisch vor. Der tägliche Bedarf an Vitamin A beträgt 1,1 mg. Retinol/Vitamin A kann auch aus dem Provitamin Beta Carotin, welches besonders in Karotten und Paprika enthalten ist. Im Körper übernimmt Vitamin A Aufgaben, die mit dem Sehprozess verbunden sind. So ist es am Zellwachstum von Epithelzellen und vor allem auch der Zellen der Hornhaut des Auges beteiligt. Bei Unterversorgung mit Vitamin A (A-Hypovitaminose oder schwerwiegender A-Avitaminose) können Nachtblindheit und Hornhauttrübungen (Keratomalazie) auftreten.

Mehr Infos: Vitamin A (Retinol)

Chemische Formeln des Retinols (Vitamin A)

Strukturformel

Vitamin A (Retinol) - Strukturformel

Summenformel

C14(CH3)5CH2OH

Nahrungsergänzung - Vitamin A (Retinol)

Nahrungsergänzungsmittel mit 10.000 I.E. natürlichem Vitamin-A-Äquivalent (Retinylpalmitat) je Kapsel


Vitamin B1

Thiamin, umgangssprachlich Vitamin B1 genannt wurde im Jahr 1897 entdeckt. Der durchschnittliche Tagesbedarf an Vitamin B1 liegt bei 1,2 mg. In der Natur kommt Thiamin/Vitamin B1 hauptsächlich in Reiskörnern, Leber und Weizenkeimen vor. Vitamin B1 ist ein Co-Enzym, das verschiedene Spaltungsvorgänge im Kohlenstoff-Stoffwechsel katalysiert. Mangelerscheinungen, hervorgerufen durch eine Unterversorgung mit Vitamin B1 (B1-Hypovitaminose oder im schlimmsten Fall B1-Avitaminose) sind Nervenentzündungen (Beriberi), Muskelschwund, Herzschwäche und Veränderungen des zentralen Nervensystems (Das Zentralnervensystem umfasst alle Neuronen des Gehirns und Rückenmarks).

Mehr Infos: Vitamin B1 (Thiamin)

Chemische Formeln des Thiamins (Vitamin B1)

Summenformel

C12H17ClN4OS

Strukturformel

Vitamin B1 (Thiamin) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin B1 (Thiamin)

Nahrungsergänzungsmittel mit 100 mg Vitamin B1 je Tablette


Vitamin B2

Vitamin B2, von Chemikern Riboflavin genannt, wurde im Jahr 1920 entdeckt. Es ist in Leber, Bierhefe und Leberwurst enthalten. Der tägliche Bedarf an Vitamin B2 ist im Durchschnitt mit 1,4 mg gedeckt. Da Riboflavin (Vitamin B2) leicht reduziert bzw. oxidiert werden kann, ist es im Körper an verschiedenen Reduktions- und Oxidations-Reaktionen im beteiligt. Bei einer Unterversorgung mit Vitamin B2 (B2-Hypovitaminose) können Gesichtsdermatitis und Bindehautentzündung auftreten.

Mehr Infos: Vitamin B2 (Riboflavin)

Chemische Formeln des Riboflavins (Vitamin B2)

Summenformel

C17H20N4O6

Strukturformel

Vitamin B2 (Riboflavin) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin B2 (Riboflavin)

Nahrungsergänzungsmittel mit 100 mg Vitamin B2 à Tablette


Vitamin B3

Niacin, mit den Trivialnamen Vitamin B3 sowie Nikotinsäure, wurde 1936 entdeckt. Täglich sollte man mindestens 17 mg des Vitamins zu sich nehmen. Nikotinsäure kommt in Champignons, Puten- und Rindfleisch vor. Außerdem kann es aus der Aminosäure Tryptophan synthetisiert (hergestellt) werden, welche in Nüssen, Eidotter und Leber enthalten ist. Vitamin B3 ist ein wichtiger Baustein des NAD (NAD=Nicotin-Adenin-Dinucleotid. NAD spielt eine entscheidende Rolle bei der Energiegewinnung in der Zelle). Bei einer Vitamin-B3-Unterversorgung (B3-Hypovitaminose) kommt es zur so genannten Pellagra, welche durch eine Entzündung der lichtexponierten Haut (Dermatitis) gekennzeichnet ist. Weiterhin können degenerative Veränderungen (Rückbildungen) des Gehirns (auch Demenz genannt) sowie Verdauungsstörungen (Diarrhöe) entwickelt werden.

Mehr Infos: Niacin (Vitamin B3)

Chemische Formeln des Niacins (Vitamin B3)

Summenformel

C6H5NO2

Strukturformel

Vitamin B3 (Niacin/Nicotinsäure) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin B3 (Niacin)

Nahrungsergänzungsmittel mit 100 mg natürlichem Niacin je Tablette


Vitamin B5

Mit chemischem Namen heißt Vitamin B5 Pantothensäure. Vitamin B5 wurde 1931 entdeckt und der Tagesbedarf an diesem Vitamin ist mit mindestens 6 mg gedeckt. In Eiern, Sonnenblumenkernen und Leber kommt der lebenswichtig Stoff in der Natur vor. Die Pantothensäure/Vitamin B5 ist am Stoffwechsel beteiligt, indem es einen Bestandteil des so genannten Co-Enzyms A bildet. Ebenso ist Vitamin B5 beteiligt am Auf- und Abbau von Kohlehydraten, Fetten, Aminosäuren und an der Synthese von Cholesterin. Auch an der Synthese von Stereoidhormonen ist Vitamin B5 maßgeblich beteiligt. Mangel an Pantothensäure (B5-Hypovitaminose) kann zu Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Depressionen, tauben oder schmerzenden Muskeln, Immunschwächen, Anämie und Magenschmerzen führen.

Mehr Infos: Vitamin B5 (Pantothensäure)

Chemische Formeln der Pantothensäure (Vitamin B5)

Summenformel

C9H16NO5

Strukturformel

Vitamin B5 (Pantothensäure) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin B5 (Pantothensäure)

Nahrungsergänzungsmittel mit 200 mg Pantothensäure pro Tablette


Vitamin B6

Vitamin B6 oder Pyridoxin, entdeckt im Jahr 1934, sollte täglich in einer Menge von 1,5 mg , wie auch alle anderen Vitamine, durch Nahrung oder bestimmte Nahrungsergänzungspräparate, aufgenommen werden. Enthalten ist es in höheren Konzentrationen in folgenden Lebensmitteln: Sardinen, Lachs, Pflanzenkeime und Leber. Vitamin B6 ist wichtig für den Körper, da es am Aminosäure-Stoffwechsel (Aminosäuren sind Säuren, aus denen Proteine, also z.B. alle möglichen Enzyme im Körper gebildet werden) beteiligt ist. Zu Mangelerscheinungen, verursacht durch eine Pyridoxin-Unterversorgung (Hypovitaminose) ist relativ selten, da es in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist. Kommt es trotzdem zu einer Unterversorgung treten Symptome wie Krämpfe ähnlich Epilepsie-Anfällen, Anämien, Nervenentzündungen und Hauterkrankungen auf.

Mehr Infos: Vitamin B6 (Pyridoxin)

Chemische Formeln des Pyridoxins (Vitamin B6)

Summenformel

C8H10NO3

Strukturformel

Vitamin B6 (Pyridoxin) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin B6 (Pyridoxin)

Ergänzungsmittel mit 100 mg Pyridoxin je Tablette


Biotin (Vitamin B7/H)

Biotin (auch Vitamin B7, "Vitamin H") wurde im Jahre 1931 entdeckt, ist Biotin eines der wichtigsten Stoffe, die der Mensch über die Nahrung zu sich nehmen muss. Der tägliche Bedarf an Vitamin H ist mit ca. 60 µg gedeckt. Vitamin H ist in fast allen tierischen und pflanzlichen Zellen vorhanden. Besonders reichlich jedoch in Hefe, Eigelb und Leber. Biotin übernimmt im Körper eine wichtige Funktion in vielen Stoffwechselreaktionen, indem es Kohlenstoffgruppen von einem Reagens auf ein anderes überträgt. So ist Vitamin H besonders für die Haut- und Haarbildung untentbehrlich. Daher ergeben sich auch Mangelerscheinungen wie Bindehautentzüngungen, Entzündungen der Haut und Haarausfall.

Chemische Formeln des Biotins ("Vitamin H")

Summenformel

C10H16N2O3S

Strukturformel

Vitamin B7/H (Biotin) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin B7 (Biotin)

Ergänzungsmittel mit 2,5 mg Biotin à Tablette


Folsäure (Vitamin B9/Folat)

Folat (auch Folsäure) ist der chemische Name des umgangssprachlich unter Vitamin B9 bekannten Stoffes, der außerdem auch Folsäure genannt wird. Die Folsäure wurde 1941 entdeckt und ihr Tagesbedarf beträgt 400 µg. Vor allem in Hefe, Leber, Blattgemüse und Kuhmilch ist das wichtige Vitamin B9 enthalten. Bei der Bildung von Nucleinsäuren (kleine Bausteine der DNA, durch welche das Erbgut der Lebewesen codiert ist. Die verschiedenen Nucleinsäuren stellen die Variablen in den DNA-Sequenzen dar.) und der Blutbildung ist Folat unentbehrlich. So sind folgende Mangelerscheinungen (B9-Hypovitaminose), wie megalozytäre Anämie (megalozytäre Anämie ist eine weitere Form der Blutarmut, die von der, z.B durch einen Vitamin-B12-Mangel verursachten, perniziösen Anämie nicht zu unterscheiden ist) und Missbildungen des zentralen Nervensystems des Phötus während der Schwangerschaft, so genannte Neuralrohrdefekte, direkt mit einer Folat-Unterversorgung in Zusammenhang zu bringen.

Mehr Infos: Folsäure (Folat)

Chemische Formeln der Folsäure (Vitamin B9)

Summenformel

C19H14N7O6

Strukturformel

Vitamin B9 (Folsäure) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin B9 (Folat)

Supplement mit 800 µg Folsäure à Tablette


Vitamin B12

Vitamin B12 trägt die chemische Bezeichnung Cobalamin und wurde im Jahr 1926 entdeckt. Empfohlen ist die tägliche Aufnahme von 3 µg. Vitamin B12 ist ausschließlich (bis auf die Pflanze Sanddorn) in tierischen Produkten enthalten, vor allem aber in Camembert, Leber, Lachs (Vorsicht: Vegetarier und vor allem Veganer sollten über die Einnahme von entsprechenden Vitamin-B-Präparaten nachdenken, empfehlenswert ist hier ein Vitamin-B-Komplex-Präparat). Cyanocobalamin ist an vielen Fett-, Nukleinsäure- und Kohlenhydrat-Stoffwechselreaktionen beteiligt. (Nukleinsäuren sind Hauptbestandteile der DNA, also des Stoffes auf dem die Gene kodiert sind, wodurch er die Informationen aller erblich bedingten Merkmale eines Lebewesens, wie z.B. die Haarfarbe vorgibt). Vor allem aber für die Erythropoese (also der Bildung roter Blutkörperchen) ist Vitamin B12 unentbehrlich. Eine Vitamin-B12-Hypovitaminose (Unterversorgung) geht mit perniziöser Anämie einher. (Bei perniziöser Anämie entstehen anstatt der normalen Erythrozyten - also roten Blutkörperchen - so genannte Megalozyten, bei deren Bildung zahlreiche Zellteilungsschritte unterbleiben, wodurch sie nicht richtig ausgebildet sind und im Vergleich zu normalen roten Blutkörperchen zu viel Hämoglobin enthalten. Durch diese Veränderungen der Stoffwechselprozesse ist die Zahl der ins Blut abgegebenen Blutkörperchen vermindert und es kommt zu Blutarmut/Anämie).

Mehr Infos: Vitamin B12 (Methylcobalamin)

Chemische Formeln des Cobalamins (Vitamin B12)

Summenformel

C63H88N14O14PCo

Strukturformel

Vitamin B12 (Cobalamin) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin B12 (Cobalamin)

Nahrungsergänzungsmittel mit 500 µg Vitamin B12 (sublingual als Methylcobalamin), B6 und Folsäure


Vitamin C

Vitamin C, chemisch Ascorbinsäure genannt, wurde 1912 entdeckt. Der Tagesbedarf an Vitamin C beträgt durchschnittlich 100 mg. Enthalten ist Ascorbinsäure in Obst und Gemüse, besonders reichlich jedoch in Sanddorn, Paprika, Hagebutten und Zitrusfrüchten. Vitamin C kann schnell reversibel (umkehrbar) oxidiert und reduziert werden und ist deshalb ein wichtiges Redox-Agens vieler Reaktionen im Stoffwechsel. Ascorbinsäure/Vitamin C unterstützt die Bildung von Hormonen in den Nebennieren, hilft bei der Kollagenbildung und regt die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) zu Wachstum und Teilung an. Weiterhin dichtet es Kapillaren (sehr feine Verästelungen der Blutgefäße) ab, bringt viele Metallionen (z.B. das Eisen-Kation, benötigt für die Bildung des Hämoglobins) in eine für den Körper verwendbare Form. Eine Mangelerscheinung bei C-Hypovitaminose (Unterversorgung) ist Skorbut, eine Krankheit, die durch Zahnausfall, Müdigkeit, Blutungen, Infektanfälligkeit und Muskelschwäche gekennzeichnet ist.

Chemische Formeln der Ascorbinsäure (Vitamin C)

Summenformel

C6H7O6

Strukturformel

Vitamin C (Ascorbinsäure) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin C (Ascorbinsäure)

Nahrungsergänzungsmittel mit 500 mg Ester-Vitamin-C pro Tablette + Citrus-Bioflavonoide, Acerola-Extrakt, Hagebutten- und Rutinpulver.

"Ester C" hat im Gegensatz zu Ascorbinsäure, einen neutralen pH-Wert und ist deshalb auch für empfindliche Personen sehr leicht verträglich.


Vitamin D

Vitamin D3 besitzt den chemischen Namen Cholecalciferol und ist seit dem Jahre 1918 bekannt. Täglich sollte man 5 µg Vitamin D zu sich nehmen. Calciferol kommt in Fischleber, tierischem Fettgewebe, Lebertran und Eiern vor. Anders als bei allen anderen Vitaminen, kann der Körper Vitamin D aus Cholesterin selbst herstellen. Aus Cholesterin wird in der Haut unter UV-Einstrahlung, welches die Reaktion in Gang setzt, eine Vorstufe des Vitamin D synthetisiert (gebildet), welche dann in Niere und Leber in die wirksame Form umgewandelt wird. Im Sommer reicht dazu ca. eine halbe Stunde Sonneneinstrahlung täglich. Im Winter ist jedoch, zumindest in unseren Breitengraden, eine Versorgung des Körpers mit Vitamin D über die Nahrung nötig. Calciferol/Vitamin D hilft u.a. beim Knochenaufbau, indem es auf den Kalzium-Stoffwechsel wirkt und so den Kalziumspiegel im Blut erhöht. Mangelerscheinungen bei einer Unterversorgung mit Vitamin D (D-Hypovitaminose) sind vor allem eine abnorme Weichheit der Knochen, wodurch bei Erwachsenen Osteoperose und bei Kindern Rachitis (Knochenverbiegungen) auftreten. Mehr zu Vitamin D finden Sie hier oder (extern) bei vitamindmangel.net.

Mehr Infos: Vitamin D (Cholecalciferol)

Chemische Formeln des Cholecalciferols (Vitamin D)

Summenformel

C27H18O

Strukturformel

Vitamin D (Cholecalciferol) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin D3 (Cholecalciferol)

Supplement mit 500 I.E. Cholecalciferol à Tablette


Vitamin E

Tocopherol, besser bekannt als Vitamin E, wurde 1922 entdeckt. Der Tagesbedarf wird von der DGE als gedeckt angesehen. Vitamin E kommt in der Natur hauptsächlich in Getreidekeimen, Blattgemüse und Pflanzenölen vor. Viel ist über Tocopherol/Vitamin E bisher noch nicht bekannt. Sehr wahrscheinlich fungiert es im Körper jedoch als Antioxidans (Antioxidanzien verhindern die Bildung freier Radikale im Körper. Freie Radikale sind Atome, denen ein Elektron aus der Außenschale fehlt.) Bei manchen Tieren übernimmt Vitamin E Aufgaben in der Steuerung der Keimdrüsen und wird daher auch Antisterilitätsvitamin genannt. Mangelerscheinungen sind beim Menschen bisher nicht bekannt.

Chemische Formeln des Tocopherols (Vitamin E)

Summenformel

C29H50O2

Strukturformel

Vitamin E (Alpha-Tocopherol) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin E (Tocopherol)

Supplement mit 50 mg Tocotrienolen je Softgelkapseln

Tocotrienol ist der Name für besonders aktive Formen von natürlich vorkommendem Vitamin E. Chemisch gesehen unterscheiden sich Tocotrienole nur durch die dreifach ungesättigte Seitenkette von den Tocopherolen. Das führt zu einer wesentlich gesteigerten Vitamin-Aktivität.


Vitamin K

Phyllochinon, besser bekannt unter dem Namen Vitamin K, wurde 1929 entdeckt. Die DGE hat den Bedarf an Vitamin K auf ca. 80 µg pro Tag geschätzt. Phyllochinon kommt in Blattgemüse und besonders in Kohlsorten vor. Phyllochinon wird Vitamin K genannt, da es eine ausgleichende Wirkung auf die Blutgerinnung hat (und damit das Koagulations-Vitamin ist). Vitamin K1 wirkt sich auf die Blutgerinnung aus, indem es sie beschleunigt, das heißt eine frühere Gerinnung ermöglicht. Phyllochinon/Vitamin K hat eine therapeutische Anwendung z.B. bei Marcumar©-Patienten. Marcumar© ist ein Medikament, das die Blutgerinnung verlangsamt, indem es das Blutserum verdünnt. Vitamin K oder Phyllochinon hebt diesen Effekt auf, da es den Blutgerinnungs-Faktor erhöht und das Blut so schneller gerinnen lässt. Haben Marcumar©-Patienten oder andere Patienten mit erniedrigtem Gerinnungsfaktor (z.B. Bluter) eine offene Wunde aus der Blut ausströmt, ohne dass das Blut gerinnt und so Verblutungsgefahr besteht, bekommen die entsprechenden Patienten Vitamin K zugeführt, das die Blutgerinnung beschleunigt und so ein Verbluten vorbeugt.

Da Vitamin K fast zu 50%, durch Bakterien, im Darm gebildet wird, ist ein Mangel eher selten. Kommt es aber zu einem Mangel an Vitamin K, tritt eine Verlängerung der Blutgerinnung ein. Bei Säuglingen kann es zu Hirnblutungen kommen. Verdauungsstörungen, chronische Lebererkrankungen und Blutungen in verschiedenen Geweben und Organen, wie beispielsweise an der Nasenschleimhaut, im Magen-Darm-Trakt und in der Muskulatur, sind möglich.

Chemische Formeln des Phyllochinons (Vitamin K)

Summenformel

C31H46O2

Strukturformel

Vitamin K (Phyllochinon) - Strukturformel

Nahrungsergänzung - Vitamin K (Phyllochinon)

Nahrungsergänzungsmittel mit 100 µg Vitamin K1/Phyllochinon je Tablette